Business Tipps

Business Tipps - ein kleiner Leitfaden in die Selbständigkeit

Ihr habt keine Lust mehr auf das Angestellten-Leben?

Ihr seid Experten in einer Sache und wollt Euch jetzt selbständig machen!

Der Weg ist in die Selbständigkeit ist nicht schwer - aber ein paar Sachen gibt es zu beachten. Wir haben einige der wichtigsten Dinge für Euch zusammengestellt:

 

Nicht zuletzt weil wir dort Mitglied sind:

Tolle Ideen, Hilfen, Ansprechpartner und Gleichgesinnte gibt es im VGSD - Verband der Gründer u. Selbständigen e.V. Hier die

Webseite VGSD e.V- schaut doch mal rein!

Versicherungen, Regeln, Vorschriften I.
Gibt es in Deutschland ganz viele. Informiert euch bei Eurem Steuerberater ob und welche Versicherungen und Regeln ihr einhalten müsst, Stichworte DSGVo, DIN, ISO u.a. Wer z.B. elektronische Sachen verkauft muss Richtlinien über Elektrogeräte WEEE und Gefahrenstoffe RoHS / BP gewährleisten, wer Transportleistungen anbietet, sollte fremde Sachen gegen Unfall versichern usw. In speziellen Fällen kann auch manchmal der Steuerberater nicht weiterhelfen, dann werdet ihr via Google oder IHK Informationen einholen müssen.

Gewerbeanmeldung
Beim Ordnungsamt. Mit Steuerberater sprechen. Wichtig: darauf achten, dass Gewerbe nicht mit Handwerkskammer / eingetragene Berufe kollidiert bzw. ihr die Voraussetzungen für das Gewerbe erfüllt. Einige Leistungen erfordern z.B. den Meisterbrief oder andere Einstiegsbedingungen.

Firmenschild
Ist in fast allen Städten u. Gemeinden Vorschrift! Ein Firmenschild damit man euch finden kann. Prüft aber auch bei Eurer Gemeinde und Stadt, ob ihr unter der Adresse überhaupt ein Gewerbe eröffnen dürft. Je nach Lokalität gibt es in Wohngebieten oder Ausenbezirken manchmal Einschränkungen oder Auflagen, z.B. Parkplätze ausweisen. Und wenn ihr zur Miete wohnt: vergesst nicht den Vermieter zu fragen, ob ihr Gewerbe ausüben und Firmenschild aufhängen dürft!

Software für Rechnungen u. Angebote. 
Software um Angebot und Rechnungen zu schreiben. Angebote sollten schön aussehen. Rechnungen müssen vom Gesetzgeber benötigte Dinge enthalten, um anerkannt zu werden. Macht Euch im Internet schlau oder fragt euren Steuerberater. Anfangs könnt Ihr das auch mit Word oder Excel erledigen, aber früher oder später werdet ihr vielleicht auf professionelle Software umsteigen. Wichtig bei Software: prüft möglichst VOR dem Kauf, ob ihr mit dem Programm klar kommt!

Kassenbuch oder Buchhaltungs-Programm
Kassenbuch oder Buchhaltungs-Programm in dem ihr alle Eure Einnahmen (wenn ein Kunde Eure Rechnungen bezahlt oder Euch Geld gibt) und Ausgaben (wenn ihr Waren oder Sachen für Euer Gewerbe kauft) eintragen könnt. Hier gibt es professionelle Lösungen für Buchhaltung, die auch für Laien geeignet sind. Wichtig: Versucht VOR dem Kauf zu prüfen, ob ihr mit der Software klarkommt. Wenn ihr die erst mal im Einsatz habt, ist ein Wechsel meistens etwas problematisch.

Web Präsenz
Ab ins Internet mit Euch. Euer Angebot sollte schnellstens mit weiteren Angaben über Euch ins Internet. Am besten unter einer eigenen www-Domain und auch so, dass ihr Mails empfangen und senden könnt. Eure Interessenten können Euch so bequem im Internet finden und sich schon mal über Euch informieren. Also denkt an eine Webseite, die Informationen liefert UND modern und innovativ ausschaut. Und die man sowohl mit PC als auch mit Smartphone oder Tablett PC betrachten kann!  Unser Angebot: WordPress Webdesign.

Wenn ihr Produkte verkauft oder verwendet: Lagermanagement
Früher oder später werdet ihr dem Finanzamt vielleicht nachweisen müssen, was ihr eingekauft und was ihr verwendet habt. Verbaute und eingelagerte Teile ändern Umsatz und Gewinn. Ein Lagerprogramm mit umfassender Dokumentation wird wichtig, damit ihr jederzeit nachweisen könnt wo Waren / Werkzeuge / Produkte hin gegangen bzw. eingelagert sind - und ihr nicht "schwarz" auf Onlineplattformen im Internet verkauft habt. Umfangreiche Hilfen bietet z.B. unser Lagermanagement für jedermann AE WWS Lite.

Werbung und Marketing
Werbung und Marketing werden neben dem Tageschäft Euer A & O sein. Damit ihr auf Euch aufmerksam macht und regelmäßig viele und neue Kunden bekommt. Wenn man Euch nicht kennt, kauft keiner. Überlegt mit welchen Mitteln Ihr am besten auf Euer Geschäft und Gewerbe aufmerksam macht, z.B. Anzeigen, Messen, Flyer, Visitenkarten, Telefonbuch, Aufdruck auf Autos etc pp.

Finanzamt und IHK Anmeldung
Da müsst ihr euch in den meisten Fällen nicht gesondert darum kümmern: die melden sich bei euch und schicken evtl. Fragebögen. Die solltet ihr dann ausfüllen. Da dieses regional unterschiedlich gehandhabt wird: fragt euren Steuerberater, um auf Nummer sicher zu gehen. Achtung: Beim Finanzamt kann es manchmal vorkommen, dass es länger dauert, bis die sich melden. Legt evtl. Gelder für spätere Nachzahlungen zur Seite, damit spätere Überraschungen nicht gleich den Rahmen sprengen!

Versicherungen, Regeln, Vorschriften II
Die vielen Fragen rund um Versicherungspflichten wie Kranken, Renten, Soziales, Abgaben an Künstlerkassen, Steuerprüfungen, Statusfeststellung und Co. Wir empfehlen euch als Anlaufstellen den VGSD - Verband der Gründer und Selbständigen e.V. und am besten auch gleich eine kostengünstige Mitgliedschaft. Dort findet Ihr Interessenvertretung und kompetente Ansprechpartner, die auf Eure Belange zugeschnitten sind und in den meisten Fällen auch gleich lokale Stammtische für Networking mit Gleichgesinnten. Webseite VGSD Webseite VGSD

Und jetzt noch ein paar Dinge, die Euch im Alltag begleiten:

nicht bei jedem Gewerbe - aber bei vielen.

Korrespondenz
Mit Briefen Aufmerksamkeit erzeugen! Doch ihr seid keine Behörde! Also braucht ihr einen Schreibstil, der beim Empfänger ankommt! Für den Werbebrief gelten andere Regeln als im Behördenschriftverkehr. Macht Euch schlau, fragt Experten oder andere Leser, wie ihr ein Anliegen interessant und freundlich transportieren könnt.

Telefonieren
Wer lieber aufs Telefon vertraut: Telefonieren will gelernt sein! Wenn Ihr Kunden anruft: Freundlichkeit. Freundlichkeit. Freundlichkeit. Und dazwischen müsst ihr Euer Anliegen rüber bringen. Ohne Training wird das nichts. Nehmt Euch Zeit und arbeitet ein Konzept hierfür aus!

Uns ist klar, dass man über Tipps diskutieren kann. Dieses ist daher keine rechtsverbindliche Aufstellung, sondern nur eine kleine Hilfestellung und stellt keine Fachberatung da. Alle Angaben ohne Gewähr. Irrtümer und Fehler vorbehalten.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung. Autor: Hans-J. Walter. hjw@art-events.de