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Mini Tutorial 2: SSV CoLinux installieren... |
Inhalt:> SSV CoLinux Installation >>CoLinux >>Xming X-Server >>Putty Telnet > SSV CoLinux starten > Die ersten Linuxbefehle >>su - Superuser root >>mc - Midnight Commander >>init 0 - Shutdown > Networking - das Arbeiten im Netzwerk / LAN >>ifconfig - Netzwerk anzeigen >>ping - LAN Kommunikation zwischen Windows und CoLinux >>telnet - Remote Login auf CoLinux > CoLinux Netzwerkkonzept (Neu 2006-02) > CoLinux und Windows - gemeinsamer Zugriff auf die Festplatte CoLinux - Die Installation Aller Anfang ist schwer... Nicht wirklich! Eher einfach: CD einlegen, Explorer starten und auf der CD herumsurfen. Im Verzeichnis /SSV-colinux befinden sich einige Installationsdateien für Ihren Windows PC. Alternativ können Sie übrigens auch ohne CD arbeiten: Aktuelle oder neuere Versionen des TRM CoLinux SDK (Software Developers Kit) befinden sich im Download Bereich von Terminal Systems - Zugang nur für Kunden. (Bereiten Sie sich aber auf etwas Downloadzeit vor. Ich empfehle den Einsatz eines Downloadtools. Es ist ganz schön ärgerlich, wenn der Download einer 70MByte grossen Datei bei ca. 68MB abbricht...)
Beachten Sie bitte bei der Installation: Windows XP und mindestens 2GByte freie Plattenkapazität sollten auf Ihrem Desktop Entwicklungs PC vorhanden sein! Die Schritte: Starten Sie SETUP, um alle mitgelieferten CoLinux Dateien und Tools automatisch zu installieren. Bei der Installation verwenden Sie die Vorauswahl, die manuelle Änderung von Installationsparameter ist nicht notwendig. Für den Fall Sie die EXE Dateien selbst installieren möchten:
Nach erfolgreicher Installation finden Sie drei neue Icons auf Ihrem Desktop: CoLinux, Xming und Putty. (Hinweis: Die Versionsnummern können von den hier gezeigten abweichen - sollten jedoch mindestens neuer / höher sein.) In der CD ROM Version oder beim Download finden Sie noch einige PDFs als Hinweise zur Installation. |
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SSV CoLinux starten - der erste Start
Der einfachste Weg zum Ziel: Starten Sie CoLinux auf Ihrem Windows PC!
Ein wichtiger Hinweis: Linux ist ein Multiuser- / Multitaskingsystem. Konkret bedeutet das, es können mehrere Benutzer gleichzeitig angemeldet sein und verschiedene Programme gleichzeitig ablaufen. Sie sollten das CoLinuxfenster beim Beenden nicht einfach durch einen Mouseklick schließen, sondern Linux ordnungsgemäß "herunterfahren" (Shutdown). Um Linux zu beenden, sollten Sie dann bitte folgendes tun:
Wenn Sie diesen Tipp ignorieren und stattdessen das Linuxfenster einfach schliessen, verhält sich auch CoLinux beim nächsten Start wie ein "normaler" Linux PC: Zum einen wird der nächste Bootvorgang länger dauern, weil CoLinux die Festplatte (bzw. den von CoLinux genutzten Bereich) überprüfen muss und zum anderen könnten gerade Dateien offen sein und Sie einen Datenverlust zu beklagen haben. Daher mein Tipp: Fahren Sie "Ihren" CoLinux Task immer in den Shutdown, wenn Sie CoLinux beenden möchten! |
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Die ersten Linuxbefehle Als angemeldeter "normaler" User werden Sie vielleicht nicht allzu viel herumspielen können oder wollen. Ich persönlich bevorzuge das Ausprobieren als Superuser root. Da kann man erfahrungsgemäß mehr anrichten - u.a. auch mehr "Schaden"...
Wechseln Sie mittels "su" in den Superusermodus. Einige Sachen, die Ihnen die "Spielanfang" erleichtern:
mc - Midnight Commander
init 0 - CoLinux beenden
Übrigens: Wenn Sie CoLinux ordnungsgemäß beendet haben, meldet Ihr Windows Rechner, dass an LAN Verbindung 2 kein Netzwerkkabel mehr angeschlossen ist. Das ist völlig korrekt, lassen Sie sich dadurch nicht verwirren - Details über die Netzwerksachen erfahren Sie im nachfolgenden Abschnitt... |
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Networking - das Arbeiten im Netzwerk Mit CoLinux erhalten Sie ein "echtes" Linux. Mit eigener IP Netzwerkadresse und allem drum und dran. Eigentlich haben Sie jetzt sogar zwei Netzwerkadressen, die für die weitere Verwendung relevant sind:
/eth0 - ist die Anbindung von CoLinux mit der "grossen, weiten Welt".
Dieses Netzwerk läuft über SLIRP und wird geroutet. Der erste Schritt: Schauen Sie sich Ihre IP Adresse unter CoLinux an. Das notwendige Shellkommando unter Linux lautet ifconfig, wahlweise als "ifconfig" oder "ifconfig eth0" oder "ifconfig eth1":
ifconfig - Netzwerk anzeigen
ping - LAN Kommunikation zwischen Windows und CoLinux Der nächste Schritt: schauen Sie unter Windows nach, welche IP Adresse Ihr Windows PC verwendet. Allerdings sollten Sie jetzt sorgfältig Ihren Windows PC ansehen: Beim Start von CoLinux hat Ihr Windows PC nämlich ein zweites Netzwerk bekommen. (Unten rechts im Infobereich der Taskleiste. Wenn Sie das Symbol dort nicht sehen: SYSTEMSTEUERUNG ==> NETZWERKVERBINDUNG...) Zu Ihrer "normalen" LAN Verbindung wurde eine weitere LAN Verbindung hinzugefügt (typischerweise mit dem Namen LAN-Verbindung 2 und der Geschwindigkeit von 10Mbit).
Schauen Sie sich unter Windows beide Verbindungen an. Beide LAN Verbindungen verfügen über eigene IP Adressen:
Für den nachfolgenden Test mit PING können Sie Ihren Windows Firewall mal versuchsweise abschalten. Versuchen Sie dann unter CoLinux einen Ping auf die IP Adresse der neuen LAN Verbindung abzusetzen. (In meinem Beispiel LAN-Verbindung 2).
Merke: Sie können von CoLinux aus Ihren Windows Rechner unter Verwendung der LAN2 Adresse erreichen. Anschliessend wiederholen wir den Versuch aus der anderen Richtung: Von Windows aus wird der neue CoLinux Rechner angepingt. Die Pingadresse ist die unter eth1 angegebene Adresse von 192.168.200.40. Starten Sie unter Windows eine Console und geben Sie ein: "ping 192.168.200.40".
Das war der erste Pingversuch. Von CoLinux auf die neue LAN-Verbindung2 von Windows und von Windows aus auf die /eth1 von CoLinux. Wenn Sie keinen störenden Firewall auf Ihrem Windowsrechner laufen haben, sollte das laufen. Wenn Sie den Firewall für diese Tests deaktiviert hatten, können Sie ihn jetzt wieder aktivieren. Für die nachfolgenden Versuche werden wir die CoLinux Konsole nicht mehr verwenden - sondern jetzt mit einer Putty / Telnet Konsole arbeiten. Telnet Remote Login an CoLinux Bei der Installation der CoLinux CD ROM haben wir auch das WIN32 Programm PuTTY.EXE installiert. PuTTY ist ein optisch ansprechender Telnet Client. Unter Windows haben Sie zwar auch Telnet.EXE im Lieferumfang - aber ehrlich: ich persönlich finde das "normale" Telnet bedientechnisch zu schmalspurig. PuTTY gefällt mir da besser, aber die Funktionsweise könnten Sie natürlich auch mit Telnet ausprobieren. Starten Sie auf Ihrem Windows PC PUTTY / Telnet und öffnen eine Verbindung mit der IP Adresse von CoLinux / eth1.
Der Telnet Login an Colinux dauert einige Sekunden. (Wartezeit in rc.config). Hinweis: Achten Sie bitte darauf, dass Sie bei PuTTY eine Telnet Session verwenden. Nicht SSH, RAW oder was es sonst noch so gibt!
Login aus User "user"
Wechsel in den Superusermodus mit "su"
Was ist passiert? Via PuTTY / Telnet sind Sie nun schon als zweiter User am System angemeldet. (Der erste User wurde in der CoLinux Konsole angemeldet. Beim Start von CoLinux.) Wenn Sie das nicht glauben, geben Sie "who" ein. User an TTY1 um 18:24 war die lokale Console beim Start von CoLinux, user an TTYP0 um 18:35 war der Login via Telnet / Putty. Sie können jetzt PuTTY / Telnet verwenden, um Ihren CoLinux PC zu benutzen. Alternativ können Sie natürlich auch die lokale CoLinux Konsole verwenden - aber Vorsicht: in der lokalen CoLinux Konsole sind manchmal nicht alle Tataturtreiber installiert. Ich empfehle, die Benutzung von Linux nur unter PuTTY / Telnet zu erledigen. Diese Konsole ist meiner Einschätzung nach wesentlich interessanter als die "reine" CoLinux Konsole: Unter Putty / Telnet gehen alle Zeichensätze, Sie können das Fenster beliebig verkleinern / vergrössern - und Sie können alles das machen, was Sie an der CoLinux Konsole auch können. Lassen Sie die CoLinux Konsole einfach als Task laufen und führen Sie alle folgenden Schritte unter Putty / Telnet durch... |
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CoLinux Networking - das Netzwerkkonzept Oh je, wenn Sie bis hier noch halbwegs folgen konnten - jetzt wird es etwas kompliziert. Die CoLinux Experten haben mich gebeten, den Punkt Networking doch etwas umfangreicher zu beschreiben. Dabei haben sie mir auch ein kleines Bild geliefert, das ich an dieser Stelle veröffentlichen sollte. Das erklärt das CoLinux Netzwerk, die Verbindungen zu Windows - und gleichzeitig, wie man mit CoLinux in der grossen, weiten Welt des Internets unterwegs sein kann, z.B. über DSL Router. Ich mache mir das jetzt mal einfach und stelle das Bild hier rein - und überlasse die Erklärungen Ihrer Phantasie. Übrigens ganz ehrlich: Wenn Sie verstehen wollen, wie das Netzwerkkonzept unter CoLinux funktioniert, können Sie sich das Bild ansehen. Wenn Sie aber "nur" die Terminals programmieren möchten, können Sie auch gleich zum nächsten Thema überspringen....
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CoLinux und Windows auf einem Rechner - gemeinsamer Zugriff auf die
Festplatte Sie sind noch da? Schön! Kommen wir zum Wesentlichen zurück: Sie haben jetzt also zwei (2) Betriebssystem auf Ihrem Rechner, die auch noch gleichzeitig laufen: Windows und CoLinux. Wie schön wäre es, wenn beide auch noch Daten austauschen könnten... Kein Problem: Ihr vorhandenes Windows und das neu installierte CoLinux teilen sich einfach einen Bereich Ihrer Festplatte. Konkret heisst das, das Verzeichnis /colinux (in meinem Fall D:/Programme/Colinux) sind sowohl unter Windows als auch unter CoLinux erreichbar. (Unter CoLinux heisst das Verzeichnis dann /windows.) Unter Windows sieht das Ganze so aus:
Und unter CoLinux (an der putty / Telnet Konsole) und MC so:
Für Sie heisst das: Sie können unter Windows im Verzeichnis /Programme/CoLinux Dateien abspeichern und mit CoLinux im Verzeichnis /windows weiterbearbeiten - oder umgekehrt. Die Grösse dieses Verzeichnisses haben Sie übrigens bei der Installation angegeben, bzw. den Standardwert von ca. 1.5GByte übernommen. |
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Wenn Sie so weit gekommen sind, heißt es nun, Ihr erstes
Linuxprogramm unter CoLinux zu entwerfen:
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Text: Hans-J. Walter Textstand Januar 2006 ** Externe Hyperlinks |
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