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Mini Tutorial 4: Mit CoLinux programmieren - Grafikprogrammierung mit FLTK und X-Server |
Inhalt:> CoLinux mit FLTK / X-Server > Weitere Dokumentationen - mehr Einführungstipps CoLinux mit FLTK / X-Server In den Tutorials 1-3 gab es die CoLinux Übersicht, eine Installationsanleitung, eine Erste-Schritte Programmieranleitung und es wurde unter CoLinux ein kleines Programm "hello" erzeugt und im Textmodus auf einem Terminal unter Linux ausprobiert. Viele Terminalprodukte verfügen über ein grafisches Display. Da wäre es spartanischer Frevel den Textmodus zu verwenden. Bei Systemen ab z.B. QVGA Auflösung (ab 320 x 240 Dots) wird meistens ein X-Server für embedded Systeme unterstützt. Für Sie bedeutet das: Sie können leistungsfähige Grafikprogrammierung realisieren. Verschiedene Schriftarten, Grafiken (Icons, Logos) einbinden - kurzum auf dem Terminal eine Benutzerführung programmieren, die auch wirklich etwas her macht. In der IT Welt nennt sich das Thema Grafisches Benutzerinterface = GUI (Graphical User Interface). Die grafische Programmierung, die ich an dieser
Stelle erwähne möchte, ist FLTK. FLTK ist ein grafisches Benutzerinterface
mit hoher Leistungsfähigkeit. Ein wie ich finde grosser Vorteil von FLTK: FLTK bietet mit FLUID einen
Programmierwizzard. FLUID ist ein Programmtool, mit dem sich die grafische
Benutzeroberfäche auf einfachste Art und Weise designen lässt. FLUID selbst
hat dabei den grossen Vorteil, dass man Benutzermenüs unter Windows oder
Linux erstellen kann. Dabei kommt dann sozusagen automatisch C-Code heraus.
Am Ende muss dieser C-Code dann zwar mit C-Compiler für Linux übersetzt
werden - aber dafür haben Sie ja inzwischen CoLinux. Mit anderen Worten:
FLTK und FLUID machen Programmdesign einfach. Ein Umstand, der mich ja vor
einiger Zeit schon einmal begeistert hat:
Um FLTK und FLUID zu verwenden, benötigen Sie einen X-Server. Den X-Server für den CoLinux Betrieb haben Sie mit Xming bekommen. Den können Sie jetzt unter Windows starten: Schritt 1: Starten Sie den X-Server Xming unter Windows Schritt 2: Anschliessend CoLinux starten. Schritt 3: Bildschirmvariable DISPLAY setzen: "export
DISPLAY=192.168.200.1:0.0" Schritt 4: FLUID starten
Ich bin ein optimistischer Mensch. Ich gehe jetzt einmal davon aus, dass alles funktioniert hat und dass Sie die DISPLAY Variable richtig gesetzt haben - siehe oben. Spätestens jetzt sollte sich ihr schöner Windows Desktop arg verwandelt haben. Die Programmier / Editierfenster für FLUID sind aufgegangen - und Sie können jetzt Ihr Wunschprogramm designen. Die Seite
...... Hier setzen wir bei Bedarf mit einem Projekt fort ...... |
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Weitere Dokumentationen - mehr Einführungstipps Ich gehe davon aus, dass Sie das alles etwas genauer nachlesen möchten. Die CD ROM enthält einige nützliche Dokumentationen, z.B.
Weitere Informationen finden sich auf den CD ROMs und beim Download - verteilt als PDF und TXT Dokumente... |
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Text: Hans-J. Walter Textstand Januar 2006 ** Externe Hyperlinks |
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