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Nein - ich bin nicht in die
Abkürzungskiste gefallen. Wir haben das Ganze nur in einem neuen Flyer
zusammengefasst - und liefern hier noch mal einige Begriffdefinitionen:
BDE - steht für
Betriebsdatenerfassung und ist eine interessante Idee für Produktions-
und Industriebetriebe.
Das, was in der Werkstatt an der
Maschine produziert werden soll, wird als Auftrag im Display angezeigt.
Der Benutzer gibt Start- und Endezeit sowie Materialverbrauch ein. Diese
Informationen können sowohl zur Abrechnung als auch für weitere
Kalkulationen oder Analysen SOLL / IST Vergleich verwendet werden. So
wie wir das sehen, ist das inzwischen ein unverzichtbares Features in
einem modernen Produktionsbetrieb.
MDE - steht für
Maschinendatenerfassung.
Im Prinzip ist es eine Erweiterung
der BDE Anwendung: die Daten werden nicht nur vom Benutzer, sondern auch
von der Maschine "eingegeben". Moderne Maschinen liefern z.B.
automatisch Informationen über Laufzeiten, Geschwindigkeit, Taktungen,
Anzahl gefertigter Teile, Stör- und Rüstzeiten usw. Das Terminal wird
direkt mit der Maschine verbunden - und kann wesentliche Informationen
direkt aus der Maschine übernehmen und mit dem Auftrag verknüpfen. MDE
erfordert natürlich Maschinen, die eine derartige Datenübergabe
unterstützen - also über bestimmte Schnittstellen verfügen. Typisch sind
digitale Ein- und Ausgänge, seriell, Zähler oder CAN Bus.
Hinweis: Bei der Übernahme der Daten einer Waage in das Terminal handelt
es sich demnach auch um eine MDE Anwendung. Das gewogene Gewicht einer
Ware wird automatisch in das Terminal übertragen und von dort mit
weiteren Auftragsinformationen im Netzwerk des Anwenders bereitgestellt.
PZE - steht für
Personalzeiterfassung.
Die Anwesenheit von Mitarbeitern
wird erfasst, z.B. Kommt oder Geht. Der Mitarbeiter gibt seine
Personalnummer ein - die An- und Abmeldedaten werden ins Netzwerk
übertragen und stehen dort sofort zur Verfügung. Wahlweise für die
Lohn-, Stunden- und Gehaltsabrechnung - oder für die ungemein wichtige
Frage: Wer ist heute schon seit wann im Hause...?
Losgelöst davon kann man PZE mit modernen Terminals natürlich erweitern,
z.B. direkte Kommunikation mit SQL Servern, Tür-, Schranken- und
Schliesssteuerung oder wichtige Infotexte, die dem Benutzer bei An- oder
Abmeldung angezeigt werden.
RFID - steht für
drahtlose, berühungslose(Radio Frequence) Transpondertechnik ist
eigentlich unverzichtbarer Bestandteil einer modernen PZE Anwendung.
Der Benutzer soll sich keine
Personalnummer merken, sondern trägt einen kleinen RFID Transponder am
Schlüsselbund. Diese Methode ist für den Alltagseinsatz wesentlich
komfortabler als der in den Futurefilmen so hochgelobte Fingerabdruck.
Ein Schlüsselbund hat ohnehin jeder, sie funktioniert auch mit
Handschuhen, sie funktioniert bei jedem Wetter und der Benutzer muss
nichts, aber auch gar nichts lernen. RFID Transponder einfach in die
Nähe des Terminals halten, Taste drücken - und fertig. Kann jeder.
Versteht jeder. (Aber wer lieber Fingerabdruckscanner, Augen/Irisscanner
mag - der soll sich auch damit vergnügen. Das soll also keine Wertung
sein.)
Der Knackpunkt ist die in der
Produktion oder in der Zeiterfassung erhobenen Daten auszuwerten und zu
verarbeiten. Sei es für die Kostenkalkulation, für den Deckungsbeitrag
oder für die Gehaltsabrechnung - wer Daten nur erfasst, irgendwo
speichert, um sie dann zu löschen, muss keinen Cent investieren. Das ist
wie Brötchen backen: Brötchen werden gebacken, damit sie gegessen
werden. Und so sollen die erfassten Daten dann auch verarbeitet werden.
Zum Beispiel über:
XML - als Datenformat für
Officeprogramme
XML beschreibt oftmals ein
Datenformat, wie Anwendungen Daten austauschen. Im einfachsten Fall und
gerade für kleinere Unternehmen sind Officeprogramme wie z.B. MS Excel
eine beliebte Lösung, um Informationen darzustellen und zu verarbeiten.
Alle unsere Lösungen speichern auf Wunsch im XML Format. Diese XML Daten
können schnell und einfach im Netzwerk übertragen und mit verschiedenen
Officeprogrammen verarbeitet werden. Wer also seine Produktions- und
Maschineninformationen in Tabellenform analysieren und ausdrucken möchte
kann das mit XML und Officeprogrammen erledigen. Siehe auch unseren
Text:
XML - ein Datenformat, das Computer verstehen.**
SQL als Datenbank
Wer es etwas vielfältiger möchte,
wird die Datenbanklösung mit SQL vorziehen. Unsere Lösungen verfügen von
Haus aus über einen SQL Datenbankclient. Erfasste Daten können direkt an
eine SQL Datenbank übermittelt und dort gespeichert werden. SQL
Datenbanken bieten den Vorteil, dass die Daten beliebig verknüpft und
ausgewertet werden können. Die Integration an eine beliebig vorhandene
IT Struktur ist damit problemlos möglich. (Standardmässig unterstützen
wir den MS SQL Server 2005 Express Version. MySQL Versionen auf
Anfrage.) Siehe:
SQL - eine praktische Art Daten zu speichern.**
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